Wie läuft das Projekt "Klimadorf" ab?

In und um Dingden wird ein Kompetenzzentrum Klimadorf aufgebaut. In Dingden wird dazu eine konkrete Anlaufstelle mit neutraler Beratung, mit einem Fort- und Weiterbildungsprogramm, mit Ausstellungen für Unternehmen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und einzelne Privatpersonen eingerichtet.

Die Anlaufstelle wird sich wenden an alle, die sich

  • für die Förderung erneuerbarer Energieträger,
  • für den Einsatz von Energie-Effizienztechnologie und
  • einfach für das Sparen von Energie einsetzen.


Der Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimadorf bedeutet:

  • erleichterter Zugang zu Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung für die Mitglieder des Netzwerks „Klimadorf“
  • Regionales Wissensmanagement: Aufdecken und Zusammenführen des in den Dörfern bereits zum Thema verstreut und versteckt vorhandenen Wissens und Hereinholen weiterer Kompetenz von außen
  • „Qualitätsstrategie“ und kontinuierliche Verbesserung: Heranziehen und Zusammenbringen der „besten Köpfe“ für die Belange der Region
  • bei Bedarf Koordination und Kooperation bei verschiedenen Aktivitäten: engagiertes Marketing unter dem Dach des Klimadorfes für die interessierten Unternehmen, Einkauf von Material und Energie, Exportaktivitäten, Finanzierung von Investitionen


Weitere Schritte im modularen Konzept des Klimadorf-Projektes sind:

Analyse sämtlicher wirtschaftlicher und sozialverträglicher Potenziale

  • erneuerbarer bzw. klimaschützender Energieträger (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse, Geothermie)
  • der Anwendung von Energieeffizienztechnologien
  • der Energieeinsparung in Unternehmen, Privathaushalten und öffentlichen Gebäuden
  • der Kompetenzen der Akteure auf diesen Feldern

Aufdecken und Vermitteln von ungenutzten Gewinn-Chancen sowie Anstoßen von Projekten zur Nutzung dieser Gewinnchancen

Umsetzung der Projekte

Gemeinsames Überprüfen der Erfolge der gesamten Initiative und ggfs. Korrektur der Ziele oder der Maßnahmen

Gezielte Kooperationen mit verschiedenen Partnern außerhalb der heimischen Region (Verbände, Institute, Fachhochschulen, Universitäten)

Erfahrungsaustausch mit anderen Klima- und Energiedörfern: Energiedorf Tonnenheide (Krs. Minden-Lübbecke, NRW), Bioenergiedorf Jühnde (Niedersachsen), Zero Emission Village Verbandsgemeinde Weilerbach (Rheinl.-Pfalz) u.a.

Kooperationen mit Partnern im Ausland, zunächst v.a. mit dem Partnerdorf Lunteren (Stadt Ede, Provinz Gelderland, NL) für weiteren Erfahrungsaustausch

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